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Vorbild: Moschee von Medina

erste Moschee in Medina

Vorbild aller Moscheen dieser Welt ist die Moschee, die der Prophet Muhammad (sas) in Medina errichten ließ. Es war ein einfacher offener Platz, der von einer Mauer umgeben war. An einer Seite befanden sich die Wohnungen des Propheten und seiner Frauen. In diesem Innenhof wurde gebetet und Versammlungen abgehalten. Gegen den Stamm einer Dattelpalme gelehnt hielt hier der Prophet vor der versammelten Gemeinde die Freitagspredigt. Es wurden aber auch Gäste empfangen. Bei einem Besuch einer diplomatischen Delegation eines christlichen Stammes aus Najrân wurde ihnen gestattet, hier auch ihre Gebete zu halten.
In dieser ersten Moschee in Medina findet sich schon das Grundmuster einer Moschee: ein Platz zum Beten, der nach der Kaaba in Mekka ausgerichtet ist. Keine Symbole, keine architektonischen Barrieren, kein zentrales Element lenkt die Konzentration des Beters ab.

Regionale Stile

Nach syrischen Vorbildern entsteht dann der Typ der arabischen Hallenmoschee. Der Gebetsraum wird mit einer Halle überdacht. In einem Innenhof steht ein Brunnen für die Reinigung. Bogengänge bieten Schutz vor Sonne und Regen. Ein Turm dient dem Gebetsruf.
Im Laufe der Jahrhunderte und der Ausdehnung des Islams in Afrika und Asien entstehen regionale Stile mit einer typischen Architektur:

Auch moderne Moscheenbauten finden sich immer noch diesen regionalen Stilen verbunden.

Auch bei einem der späten Höhepunkte der Moscheebaukunst, dem osmanischen Zentralkuppelbau, erkennt man die architektonischen Grundgesetze und die spirituellen Grundlagen des Moscheebaus.

Ein weiter Raum, offen für das Licht des Himmels, kein zentrales Element oder eine zentrale Achse. Der Beter findet sich allein Gott gegenüber, kein Symbol oder Vermittler tritt dazwischen.

Die Konzentration wendet sich sowohl nach innen als auch nach außen und oben. Aber nichts hemmt sie oder nimmt sie gefangen. Alle Ornamente, aller Dekor, alle Kalligraphien leiten sie in endlosen Verästelungen und Wiederholungen weiter oder werfen sie auf den Beter zurück.


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