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Der Islam ist eine monotheistische Weltreligion, welche in der abrahamitischen Abfolge nach dem Judentum und dem Christentum die letzte Offenbarung darstellt. Entsprechend sind alle Propheten von Adam über Abraham, Moses, Jesus und dem letzten Gesandten Muhammad Propheten des Islams.
Deshalb lehnen die Muslime die Bezeichnung Mohammedaner ab.

Wie deutlich diese Aussage auch sein mag, so stecken in ihr mehrere Fragen, die es zu beantworten gilt. Diese Aussage beschreibt auch zugleich die Vorgehensweise, d.h. die Methode, nach der eine Einführung in den Islam geschehen sollte. Diese Einführung beginnt nicht mit Muhammad, sondern mit 'Islam'. Hier mit Muhammad zu beginnen, würde das, was wir Muslime mit Islam meinen, zu sehr einschränken.

Erst sollte geklärt werden, was 'Islam' ist. 'Der Islam ist eine Offenbarungsreligion', sagt wenig über seinen Inhalt aus. Was wiederum ist 'Religion' im islamischen Sinne? Erst nach Klärung dieser beiden zentralen Fragen kann man sich dem wichtigsten Teil überhaupt zuwenden, nämlich 'Allah'. Denn ohne Gott wäre der Islam als Offenbarungsreligion nicht denkbar. Unmittelbar damit hängt der Tauhid-Gedanke zusammen. Tauhid, 'die Einheit Gottes', d.h. der Monotheismus ist das zentrale Thema im Islam. Gott ist die Ursache, Gott ist das Ziel! Denn fragt man einen monotheistischen Gläubigen, woher alles kommt, dann wird er/sie unweigerlich alles auf Gott zurückführen. Und fragt man andersherum, wohin alles geht, wird er/sie wieder zum gleichen Ergebnis gelangen.

Danach sollte 'die Offenbarung [1]', d.h. der Koran erläutert werden, um dann erst auf den Propheten Muhammad und die anderen Propheten zu sprechen zu kommen, die im Laufe der Zeit Offenbarungen von Gott erhalten haben.
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[1] 'Offenbarung' ist nicht nur als 'Schrift' zu verstehen, wie z.B. die niedergeschriebene Bibel oder der Koran, sondern als alles, was auf die Existenz Gottes hinweist. Der Mensch, das Universum, einfach alles, worin wir die Existenz unseres Schöpfers und Erhalters erkennen, ist eine Offenbarung.